Masterarbeit: Auf diese Dinge kommt es an


Zwar ist es in Anbetracht der zahlreichen Vorlesungen, Seminare und Hausarbeiten kaum vorstellbar, doch die Uni-Zeit geht auch irgendwann einmal zu Ende. Zu meistern ist dann nur noch eine letzte große Hürde, nämlich die Masterarbeit.

 

Selbstverständlich geht diese mit einem wissenschaftlichen Marathon über mehrere Monate einher, der eine große Belastung darstellen kann. Jedoch ergibt sich im Rahmen des Schreibens der Masterarbeit ebenfalls die Chance, sämtliche Fähigkeiten, Kenntnisse und Lerninhalte, die im Zuge des Studiums angeeignet wurden, noch einmal unter Beweis zu stellen. 

 

Es mag zwar eine anstrengende Phase zwischen der Auswahl des Themas bis zu der Abgabe der Arbeit vergehen, jedoch lassen sich durchaus einige Tricks und Tipps ausmachen, die dafür sorgen, dass die Motivation in dieser Zeit stets aufrechterhalten werden kann. Es gibt einige grundlegende Dinge, die im Zusammenhang mit der Masterarbeit nicht vernachlässigt werden sollten, wie zum Beispiel die Masterarbeit binden zu lassen. Worauf es außerdem ankommt, zeigt der folgende Beitrag.

 

Nicht nur das Schreiben der Masterarbeit im Fokus

 

Ein optimales Zeitmanagement, die Einhaltung der äußeren Form, eine korrekte Recherche und das Finden des passenden Themas und Betreuers – die Herausforderung der Masterarbeit besteht keinesfalls nur in dem Schreiben der vielen Seiten selbst. 

 

Bei der Masterarbeit geht es somit nicht einfach nur darum, einen ansprechenden Text zu verfassen. Bei der Bewertung der Masterarbeit kommt es darauf an, wie gut das jeweilige Forschungsgebiet beherrscht wird, ob die korrekte Anwendung von wissenschaftlichen Methoden gelingt und intelligente Schlussfolgerungen aus der eigenen Forschung gezogen werden können. 

 

Damit geht auch einher, dass im ersten Schritt die wichtigen Grundlagen erfüllt sein müssen, bevor mit dem eigentlichen Schreiben der Arbeit begonnen werden kann. Diese bestehen in dem Finden eines passenden Themas und Betreuers, der Erstellung eines detaillierten Zeitplans, der Durchführung der Forschung und der Erstellung der Gliederung der Masterarbeit. 

 

Der Zeitraum für die Masterarbeit

 

Wie lange es im Einzelfall tatsächlich dauert, die Masterarbeit anzufertigen, ist auf der einen Seite davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt der Prozess beginnt und wie viel Aufwand für die Arbeit für den Forschungsteil in Kauf genommen wird. 

 

Die Masterarbeit umfasst in der Regel einen theoretischen und einen praktischen Teil. Die Basis der Inhalte, mit denen sich die Masterthesis befasst, besteht somit in der eigenen Forschung. Daneben ist natürlich auch die Recherche von entsprechender Fachliteratur nötig. 

Dennoch besagt eine bekannte Faustregel, dass rund sechs Monate für die Erstellung der letzten wichtigen Arbeit des Studiums einkalkuliert werden sollten – also ein gesamtes Semester. Das Schreiben selbst nimmt nach dem praktischen Teil rund sechs bis acht Wochen in Anspruch. 

 

Durchdachten Zeitplan erstellen

 

Geht es um die Erstellung des detaillierten Zeitplans für die Masterarbeit – auf den im Übrigen keinesfalls verzichtet werden sollte – sind einige Kriterien zu berücksichtigen. 

 

Zu diesen zählen etwa der Zeitaufwand für die Recherche, wie umfangreich sich das Forschungsmaterial gestaltet, welches ausgewertet werden muss, und die persönliche Schreibgeschwindigkeit. Darüber hinaus sollte auch nicht versäumt werden, einen gewissen Zeitpuffer einzuplanen wie auch die benötigte Zeit für die Korrekturen. 

 

Das essentielle Grundgerüst der Masterarbeit stellt die Gliederung dar. Durch diese wird das eigentliche Schreiben gleich wesentlich erleichtert – vorausgesetzt, diese wurde von Beginn an durchdacht vorgenommen. Die Gliederung sollte dabei idealerweise bereits vorhanden sein, bevor der praktische Forschungsteil in Angriff genommen wird. Dabei ist beispielsweise zu notieren, auf welche Quellen sich die Hauptaspekte beziehen sollen. Vor dem eigentliche Schreiben ist dann auch die Feingliederung zu erstellen, die eine wertvolle Orientierung während des gesamten Schreibprozesses bietet. 

 

Foto von RoMiEg@stock.adobe.com

 

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