Korrekturlesen: Die besten Tipps


Diejenigen, die eine wichtige Arbeit oder ein Schriftstück professionell Korrekturlesen lassen, können sich in der Regel sicher sein, dass nach diesem Korrektorat sämtliche Fehler beseitigt wurden – jedoch sind damit selbstverständlich auch nicht zu vernachlässigende Kosten verbunden. 

 

Es lassen sich jedoch auch einige simple Tricks ausmachen, mit denen der Großteil der Fehler auch in Eigenregie bereits eliminiert und die Qualität des Textes maßgeblich gesteigert werden kann. Zu empfehlen ist dieses Vorgehen vor allem dann, wenn die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Arbeit, wie beispielsweise einer Dissertation oder einer Masterarbeit angestrebt wird. Auch auf ein umfassendes Lektorat der Bachelorarbeit sollte niemals verzichtet werden. 

 

Welche Tipps im Detail dazu beitragen, dass sich das Korrekturlesen eines Textes gleich wesentlich einfacher und vor allem effektiver zeigt, erklärt der folgende Beitrag. 

 

Integrierte Rechtschreibüberprüfung nutzen

 

Dieser Tipp wird sich im ersten Moment sehr einfach anhören – dennoch vergessen ihn viele Nutzer von Textbearbeitungsprogrammen. In den meisten Programmen ist eine automatische Überprüfung von Grammatik und Rechtschreibung integriert. Diese stellt eine große Hilfe dar, um die gröbsten Fehler im Text bereits zu eliminieren. 

 

Sinnvoll ist es daneben auch, die Funktion „Suchen und Ersetzen“ zu verwenden. Diese eignet sich ideal, um beispielsweise doppelte Leerzeichen zu identifizieren. Mit nur einem Klick können diese dann auf nur ein Leerzeichen reduziert werden. 

 

Text einmal vollständig ausdrucken

 

Auf einem Monitor zeigt sich das Korrekturlesen gleich sehr viel fehleranfälliger und anstrengender im Vergleich zu einem ausgedruckten Text. 

 

Mithilfe des Ausdrucks, der idealerweise auch in einer anderen Schriftart vorgenommen wird, kann eine wichtige neue Perspektive gewonnen werden. Außerdem lassen sich eventuelle Fehler dann durch die neue Schrift auch wesentlich einfacher aufspüren. 

 

Text einen Tag ruhen lassen

 

Darüber hinaus würde ein großer Fehler darin bestehen, die Korrektur des Textes sofort an dem Tag vorzunehmen, an dem er fertiggestellt wurde. In der Regel ist mindestens ein Abstand von rund 24 Stunden notwendig, damit eine Lösung der Gedanken von der Arbeit erfolgen kann. 

 

Fehler können sofort leichter ausfindig gemacht werden, wenn ein wenig schreibfreie Zeit vergangen ist. Besser ist es somit, sich erst einmal den Hobbies zu widmen, und das Korrekturlesen danach ausgeruht anzugehen. 

 

Korrektur in einzelnen Etappen durchführen

 

Eine kontinuierliche Konzentrationsfähigkeit kann wohl nur den wenigsten Menschen zugeschrieben werden. Aus diesem Grund sollte auch das Korrekturlesen maximal für rund 45 Minuten durchgeführt werden. 

 

Danach ist eine Pause von mindestens 15 Minuten einzulegen. So haben die Augen Zeit, sich zu entspannen und die Aufnahmefähigkeit des Gehirns wird wiederhergestellt. 

 

Nur eine Fehlerart im Fokus

 

Pro Korrekturdurchgang sollte der Fokus daneben stets nur auf einem Aspekt liegen, also beispielsweise der Interpunktion, der Rechtschreibung, der Wortwahl, der Absatzstruktur oder dem Satzbau. 


Sollte sich eine bestimmte Fehlerart ausmachen lassen, die besonders häufig auftritt, ist auf diese außerdem zuerst der Fokus der Korrektur zu legen. 

 

Nach weit verbreiteten Fehlern suchen

 

Es lassen sich zahlreiche Fehler finden, welche Menschen in Texten besonders häufig begehen. Zu diesen zählen beispielsweise leicht zu verwechselnde Wörter, Wörter mit ähnlicher Aussprache oder fehlende Buchstaben. Weit verbreitet sind daneben in längeren Texten auch die altbekannten Buchstabendreher. 

 

Derartige Fehler lassen sich besonders leicht vermeiden beziehungsweise korrigieren. Somit sollte auf diese ebenfalls ein separater Korrekturdurchgang verwendet werden. 

 

Foto Von uaPieceofCake@adobe.com

 

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