Zu einer Ausbildung kommen


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    Beiträge
  • #108583
    Alien.de
    Teilnehmer

    Ich hab echt ein Problem:

    Ich hab mir mal Eure Statements von wegen Einstellungskriterien/Kriterien zur Auswahl für die Einladungen zum Vorstellungsgespräch durchgelesen. Ich fasse das hier noch einmal kurz zusammen (was mir jetzt noch besonders in Erinnerung geblieben ist):

    1. Fachliche Kenntnisse gar nicht notwendig.
    2. Azubi muss den Job wirklich mögen und wissen was er da macht
    3. E-Mail Bewerbungen werden z.T. gar nicht berücksichtigt

    Zu 1. warum bitte legt Ihr scheinbar keinen Wert auf fachliche Vorkenntnisse? Ich denke ich kann da mit recht viel aufwarten, und dachte eigentlich immer, dass das eher einTrumpf bei einer Bewerbung ist…

    Zu 2.

    ist selbstverständlich.

    Zu 3.

    WARUM??? Ich meine, ein zukünftiger FISI/FIAE sollte ja doch zu hause nen PC stehen haben und mit dem auch arbeiten. Da dachte ich mir, aus diesem – und natürlich auch aus ökonomischen Gründen – wird eine E-Mailbewerbung vorgezogen.

    #117762
    Thomas
    Keymaster

    Hi und willkommen!

    Alien.de wrote:
    Ich hab echt ein Problem:
    Zu 1. warum bitte legt Ihr scheinbar keinen Wert auf fachliche Vorkenntnisse? Ich denke ich kann da mit recht viel aufwarten, und dachte eigentlich immer, dass das eher einTrumpf bei einer Bewerbung ist…

    Das ist auch schön, wenn der Bewerber AUCH fachliche Vorkenntnisse hat, aber nicht zwingend notwendig! Wenn zwei Bewerber den gleichen guten persönlichen Eindruck machen, ziehe ich auf jeden Fall den mit den fachlichen Kenntnissen vor, ist doch logich!

    Alien.de wrote:
    Zu 3.

    WARUM??? Ich meine, ein zukünftiger FISI/FIAE sollte ja doch zu hause nen PC stehen haben und mit dem auch arbeiten. Da dachte ich mir, aus diesem – und natürlich auch aus ökonomischen Gründen – wird eine E-Mailbewerbung vorgezogen.

    Klar, dass er einen PC zu hause hat.. Die meißen eMail-Bewerbungen sind aber nicht sehr gut sturukturiert… Viele Firmen (wir auch…) haben ein Online-Formular das man ausfüllen kann und nach dem dann „vorsortiert“ wird. Die ausgewählten Kandidaten werden dann nochmals aufgefordert, eine schriftliche Bewerbung abzugeben. Wo ist das Problem? Du müßtest doch alles für einen ordentliche schriftliche Bewerbung zusammen haben…
    Außerdem: Soo toll ist die technische Qualifikation ja auch nicht, wenn man es schafft, ne email zu verschicken, so dass das kaum als posivives Auswahlkriterium herangezogen werden kann, oder?[/quote]

    Bei Fragen fragen!

    #117775
    Alien.de
    Teilnehmer
    Thomas wrote:
    Klar, dass er einen PC zu hause hat.. Die meißen eMail-Bewerbungen sind aber nicht sehr gut sturukturiert… Viele Firmen (wir auch…) haben ein Online-Formular das man ausfüllen kann und nach dem dann „vorsortiert“ wird. Die ausgewählten Kandidaten werden dann nochmals aufgefordert, eine schriftliche Bewerbung abzugeben. Wo ist das Problem? Du müßtest doch alles für einen ordentliche schriftliche Bewerbung zusammen haben…
    Außerdem: Soo toll ist die technische Qualifikation ja auch nicht, wenn man es schafft, ne email zu verschicken, so dass das kaum als posivives Auswahlkriterium herangezogen werden kann, oder?

    Danke!

    Logisch ist das mit der E-Mail-Bewerbung nicht so das dolle Kriterium 😀
    Aber: Wenn ich meine E-Mail bewerbungen schicke, schreibe ich da nur ein Anschreiben rein (plain text), Zeugnisse als JPGs und den Rest (Lebenslauf, Arbeitszeugnisse) gibts als PDF. Sollte doch eigentlich in Ordnung sein, oder?

    Aber mich hat es nur gewundert dass es scheinbar Ausbilder/Personaler gibt die E-Mail Bewerbungen gleich aussortiern. Sonst hab ich ja kein Problem damit

    #117768
    Hodata
    Teilnehmer

    Hallo,

    ich glaube, mit den Vorkenntnissen liegst Du etwas falsch. Es ist eine Ausbildung (man lernt einen Beruf). Die sogenannten Vorkenntnisse stellen sich oft als reines Home- und Bastelwissen heraus. Doch die Selbstüberschätzung der Leute macht aus Wissen oft Besserwissen. Die Kandidaten lassen sich recht schwer ausbilden. Richtige Vorkenntnisse haben eigentlich die wenigsten.

    Zurückhaltende, bescheidene Bewerber werden ihre Vorkenntnisse garnicht erst anbieten. Das merkt man dann erst im Bewerbungsgespräch und die nehme ich bei gleicher Eignung sehr gern. Ich hab gerade im 1. Lehrjahr von jeder Sorte einen. Was glaubst Du, wer mehr Arbeit macht? 😉

    Wie sich wer bewirbt, ist mir egal. Das kann ja auch die große Schwester gemacht haben. Das Gespräch bingt die Entscheidung.

    #117771
    Borges
    Teilnehmer

    Ich kann das nur unterstreichen. Es ist sehr schwer, jemandem mit Halbwissen zu vermitteln, warum die zuhause funktionierende Bastellösung nicht für mehrere tausend Arbeitsplätze skalierbar ist.
    Oder es ist nicht aus den Köpfen heraus zu bekommen, dass die Verwendung von „zugeflogenen“ Lizenzen von irgendwelchen ftp-Servern der gesamten Organisation schaden kann. Und in der Ausbildung habe ich dann das Problem, es keinem recht machen zu können. Entweder geht’s zu schnell oder zu langsam. Und gerade die, denen es zu langsam geht, verpassen anschließend wichtige Inhalte, die man NICHT zuhause lernen kann.

    Wichtiger ist es, wenn die Schlüsselqualifikationen vorhanden sind. Sprich Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative etc. Natürlich soll man sich für einen der IT-Berufe bewerben, wenn man großes Interesse an den Inhalten hat. Aber, wie Ho schon sagte: man sollte sich seiner Vorkenntnisse nicht zu sicher sein.

    Zum Thema Bewerbung per Mail:
    Bei uns herzlich willkommen.
    Bitte allerdings nicht mit 5 verschiedenen Anhängen. Wenn wirkliche Vorkenntnisse vorhanden sind, reicht genau ein PDF. Und nicht mehr. Genau an dieser Stelle fallen die Bewerber mit Halbwissen schon auf: 10 Anhänge in tollen Formaten. Und weil es zu groß wird, gepackt mit „rar“. DAS NERVT. Die Bewerbungen für viele verschiedene Berufe kommen bei einer Sammeladresse an. Dort sitzt eine Mitarbeiterin, deren Kenntnisse in der PC-Anwendung ausserhalb der üblichen Bürokommunikationssoftware relativ gering sind*. Und diese Mitarbeiterin kommt dann immer hilflos zu mir. Am liebsten würde ich ihr raten, die Bewerbung ungesehen in die Tonne zu treten (ups, sorry). Da ist jemand ziemlich dreist und verschwendet gedankenlos unsere Zeit.

    *Bewerber, die darüber lachen, sollten lieber sofort etwas anderes machen. Es gibt auch andere Qualitäten und vor allem Fachkenntnisse im Berufsleben. IT ist nur ein Werkzeug.

    #117767
    Hodata
    Teilnehmer

    Borges hat mir aus dem Herz gesprochen. Ich bring das garnicht so gut… :mrgreen:

    Wir sind hier nur etwas radikaler. Was die Personaltante nicht lesen kann, wird gelöscht. Fachinformatiker wird doch nur der, der saubere Arbeit leistet und sich klar verständlich machen kann. Das sind wohl so die wichtigsten Fähigkeiten, welche man im Vorfeld bringen sollte. Alles andere kann man lernen.

    #117774
    Alien.de
    Teilnehmer

    Ok, ich gebe euch auch recht, halbwissen ist sicher nicht gut, aber bei mir ist es Praxis in Firmen (inkl . Arbeitszeugnissen). Aber ihr habt mich überzeugt 🙂

    #117770
    Borges
    Teilnehmer
    Alien.de wrote:
    …aber bei mir ist es Praxis in Firmen

    Kein Einstellungshindernis. Wir nehmen das hier sehr wohlwollend zur Kenntnis 😉

    #117772
    terminator_888
    Teilnehmer

    Also bei Leuten mit Vorkenntnissen bin ich sehr vorsichtig.
    Denn es ist oft so, dass das sehr schwierig ist, solche auszubilden. Sie wissen alles besser, können alles besser, hören nicht zu und danach hat man große Mühen die Fehler wieder auszubügeln.
    Das ist sicher nicht immer so, aber doch oft.
    Allerdings werden die mit Vorkenntnissen nicht sofort ausgesiebt, sondern dann meist im Gespräch. Wenn mir einer verkaufen will, dass er den ganzen Laden schmeisst, wenn er erst mal eingearbeitet ist, dann bin ich da sehr vorsichtig.

    Emailbewerbungen: wird bei uns nicht sehr gerne gesehen. Allerdings glaube ich, dass den Leuten gesagt wird, sie sollen eine Bewerbungsmappe schicken. Wofür? Um zu sehen, wie ernst es ein zukünftiger Azubi meint.
    Eine Onlinebewerbung kann man erstellen und millionenfach verteilen.
    Ich seh da keine Handschrift, kann nicht sehen, wie der Bewerber mit dem Papier umgeht (Fettflecken, Eselsohren), wie er mit dem Bewerbungsfoto umgeht.

    #117776
    Aggi
    Teilnehmer

    Aus der Sicht von einem der eine Ausbildung als Fi Ae sucht, und mehrere viele Bewerbungen verschickt hat, sei es als Email oder per Post, sind einige Aussagen sehr erschreckend wenn man diese hier so durchliest.

    Vorallem die Aussage, dass Vorkenntnisse aufgrund des besserwissens nicht gewünscht sind!
    Wer sagt denn dass der Ausbilder von seinem Azubi nichts mehr lernen kann? und des vorallem im IT Bereich ?

    Ich habe es bei mir damals in der Schule gesehen, meine Lehrerin in Info hat mich im Grunde genommen den kompletten Unterricht schmeißen lassen, sei es zum Thema Exel, Access, Word und HTML (HTML war eh der Hammer, soll was beibringen und wusste nicht einmal welchen Editor dafür verwenden)

    Nunja ist Nebensache, aber es ist erschreckend wenn man dies hier so ließt. Wenn man mal schaut, die älteren unserer Gesellschaft haben kaum Ahnung von PCs … im Gegensatz zur Jugend, wieso solle dies zwischen Ausbilder und Azubi anders sein ??? Was jetzt nicht heisen soll, dass der Ausbilder keine Ahnung hat, denke mal sonst würde er nicht ausbilden, aber wer sagt dass der Ausbilder nicht auch noch was lernen kann ???

    Gruß Achim

    #117765
    Angela
    Moderator

    Ich will Dir ja nicht zu nahe treten (oder vielleicht doch), aber genau die Einstellung, die der von Dir verfasst Text vermittelt, ist der Grund, warum Leute mit Vorkenntissen häufig nicht gern gesehen sind.

    [Sarkasmus]Alle Menschen, die älter als 25 sind haben eh keinen blassen Schimmer von PCs. Was will mir also die alte Tante / der alte Onkel hier was erzählen. Weiß ich doch eh besser.[/Sarkasmus]

    Denk mal drüber nach…. 😉

    #117761
    Thomas
    Keymaster

    Hm, ich wollt das so nicht sagen, denke aber in die gleiche Richtung…

    Bei Fragen fragen!

    #117769
    iche
    Teilnehmer

    [lanze brech]…
    was aber bei der bisherigen diskussion nicht berücksichtigt wurde: was wird aus leuten, die es wirklich voll drauf haben aber auf grund des entsprechenden tw aus erfahrungen resultierenden selbstbewustseins von vorn herein als großmäuliger klugsscheisser abgetan werden?
    es ist mit sicherheit schwer die maulhelden von denen zu unterscheiden, die wirklich was drauf haben. aber es ist auch nicht einfach, was drauf zu haben…weils ja eigentlich keiner will, weil jeder den anderen nach seiner vorstellung formen will[/lanze brech]
    allerdings sollte man sich wirklich überlegen, wie man anderen gegenübertritt. auch im falle des zutreffens zeugt es nicht von weisheit, wenn man ausbilder als unfähig bezeichnet. wenn du deine fähigkeiten als überdurchschnittlich betrachtest, dann darfst du dich nicht in der schule in einen kurs setzen, der für einsteiger gedacht und gemacht ist…damit hilfst du weder dir, noch den wirklichen anfängern und der lehrkraft schon gar nicht. wenn du nach mehr strebst, dann musst du halt den schritt gehen, anderweitige angebote wahrzunehmen oder selfmademäßig was in der richtung zu tun. und wenn du wirklich ein so hohes niveau hast, dann mach keine lehre sondern studiere, dafür macht man ja eigentlich abitur. du kannst einfach nicht erwarten, das wegen dir in der ausbildung bei tempo 120 angefangen wird.
    es wird definitiv schiefgehen, wenn du dich 3 jahre unterfordert durch eine berufsausbildung quälst und einen beruf lernst, der dich nicht fordert…weil du das irgendwann auch kollegen und chef spüren lässt.
    so, das war die fälle if und then, im else zweig sieht es wirklich so aus, das die meisten fälle von vorwissen eher ein fall hoffnungsloser selbstüberschätzung sind, die dem glauben erliegen, alles wichtige beim zocken und overclocking gelernt zu haben und schlimmer noch, zu glauben, das die anderen nix drauf haben, weil sie ihre lizenzen kaufen und nicht cracken…
    was die auswahlkriterien angeht:
    meines erachtens ist die praxis einer mehrwöchigen probezeit vor beginn der ausbildung am besten…schon weil sich da zeigt, ob man miteinander kann, ob das interesse da ist und fachlich wie sozial da kompetenzen sein könnten.
    bei uns werden bewerbungsunterlagen prinzipiell in traditioneller form eingefordert, wer dennoch eine email schickt…selbst schuld

    Man umgebe mich mit Luxus, auf das Notwendige kann ich verzichten. (Oscar Wilde)

    #117773
    muecke
    Teilnehmer

    „Es sind nicht immer die Lauten stark, nur weil sie lautstark sind.“
    (das war von K.Wecker)

    soll hier heißen: Maulhelden sind oft deshalb welche, weil sie unsicher sind. Und bei Jugendlichen bin ich geneigt, das nachzusehen, bzw. auch mal hinter die Fassade zu schauen, obwohl man Lust hätte, die Fassade einkrachen zulassen und so entblößt stehen zu lassen. Aber dafür sinds halt Jugendliche. Man muss nur bei sich selbst bleiben und darf sich nicht auf solche Diskussionen und Besserwisserei einlassen.
    Eigentlich kann es ja nicht sein, dass Leute, die sich mit irgendwelchen it-Themen schon beschäftigt haben (ich meine jetzt nicht spielen und chatten), Nachteile davon haben.
    Wenn ich meinen 15jährigen Sohn nehme: der ist jetzt in der „Admin-AG“ der Schule – er labert natürlich auch viel Blech und vieles ist Spielerei an seinem Rechner zu Hause, aber in der Schule hegt und pflegt er eben mit die Rechner, erstellt Vorlagen für überforderte LehrerInnen und sein Ziel ist es, webmaster der Schule zu werden. Ich würde ihm raten (in ein paar Jahren) das in seine Bewerbungen vorsichtig einzubringen (egal für welchen Beruf, aber besonders auch im it-Bereich).
    Ich kenne auch genau die Leute, von denen ihr sprecht, aber alles hat zwei Seiten.

    #117778
    TemplateDeducer
    Teilnehmer
    Thomas wrote:
    Hi und willkommen!
    Das ist auch schön, wenn der Bewerber AUCH fachliche Vorkenntnisse hat, aber nicht zwingend notwendig! Wenn zwei Bewerber den gleichen guten persönlichen Eindruck machen, ziehe ich auf jeden Fall den mit den fachlichen Kenntnissen vor, ist doch logich!

    Hallo,

    ich hoffe es ist in Ordnung das ich hier antworte, auch wenn das Thema schon ein paar Tage alt ist. 🙂
    Ich lese hier nun schon eine ganze Zeit mit und würde mir gerne mal eure Meinung zu folgendem anhören.

    Da es hier auch um Vorkenntnisse geht, denke ich das es hier ganz gut hin passt.

    Also, ich hatte mich bei einem Unternehmen, welches mit J2EE und Eclipse RCP Multi-tier sowie ’normale‘ Anwendungen erstellt, für eine Ausbildung als Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung beworben.
    Bis dahin kannte ich das Unternehmen nur von deren Webseite, wo sie auch einen vernünftigen Eindruck gemacht haben.

    Letzte Woche erhielt ich dann eine Antwort. Sie haben mir abgesagt, weil „andere Mitbewerber, mit gleichen Voraussetzungen, bessere Vorkenntnisse als ich haben“.

    Das ganze soll jetzt nicht verbittert klingen. Ich bin nur etwas verwirrt, gerade weil man „in der Ausbildung Sachen lernen soll und diese nicht schon vorher können muss“.

    Ich habe so den Eindruck als ob dieses Unternehmen nur einen günstigen Arbeitnehmer sucht.. Was denkt ihr? 🙂

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