Themen Abschlussprüfung Sommer 2012


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  • #109271
    Angela
    Moderator

    Hier der Kurzüberblick über die Themen der schriftlichen Abschlussprüfung Sommer 2012:

    Sowohl in GA 1 als auch in GA 2 stehen 5 Handlungsschritte mit je 25 Punkten zur Auswahl. Von diesen müssen 4 bearbeitet werden.

    In dieser Prüfung war das IT-Handbuch noch zugelassen, ab Sommer 2013 ist als Hilfsmittel nur noch ein Taschenrechner zugelassen.

    GA 1:

    FISY:
    HS 1: IP-Adressen und Routing:
    – gegeben ist ein Netzwerkplan mit IP-Adressen; die fehlenden Adressen ergänzen
    – VPN-Modus eines IPSec-VPN nennen
    – folgende Begriffe erklären: Diffie-Hellman, AES, SHA1
    – wie prüft ein VPN-Router die Echtheit eines digitalen Zertifikats
    – eine Routing-Tabelle vervollständigen
    – berechnen, wie lange der Transfer einer Datei benötigt
    HS 2: Spanning-Tree:
    – mit Hilfe einer Tabelle und eines englischen Textes erläutern, wie STP die Root Bridge ermittelt
    – mit Hilfe eines Netzplans und gegebenen Port Path Costs für alle Ports die Path Costs bis zur Root Bridge berechnen
    – welche 2 Ports werden vom STP geblockt
    – ein Switch fällt aus; die Veränderungen, die das STP durchführt, erläutern
    – warum wird STP in einem geswitchten Netz mit redundanten Verbindungen eingesetzt
    HS 3: Server-Hardware und -Komponenten:
    – je 2 Objekte nennen, die an der Northbridge und an der Southbridge angeschlossen sind
    – Aufgaben des dreistufigen Caches eines Multi-Core Prozessors erläutern
    – maximal mögliche Datenübertragungsrate eines Speichermoduls berechnen (Daten gegeben)
    – drei Gründe für den Einsatz von Solid-State-Disks
    – erläutern, welche SATA-Version mindestens erforderlich ist, um eine genannte Datenübertragungsrate zu gewährleisten
    – wie viele Lanes muss der PCIe 3.0 Sockel haben, um einen gegebenen RAID-Controller aufnehmen zu können
    – Zeit berechnen, welche eine gegebene USV maximal überbrücken kann
    HS 4: IPv6:
    – drei Vorteile von IPv6 gegenüber IPv4
    – Begriff „Dual-Stack“ erläutern
    – wie viele Subnetze können aus dem IPv6-Aressbereich mit der Netzmaske /56 gebildet werden, wenn der Hostanteil 64 Bit beträgt
    – wie viele IPv6-Netzadressen können aus dem Adressbereich mit der Netzmaske /29 vergeben werden
    – gegeben ist die IP-Konfiguration einer Workstation: daraus die Link-Local-Adresse und die IPv6-Unicast-Adrsse ermitteln
    – ein Ping von der Workstation erreicht den Server nicht; woran kann es liegen, Lösungsmöglichkeit
    – Schnittstellenkonfiguration gegeben; warum kann die Workstation den Server nicht erreichen, Lösungsvorschlag
    HS 5: Datensicherung und -archivierung:
    – drei technische Kennwerte von Bandwechsellaufwerken nennen, anhand derer die Leistungsfähigkeit beurteilt werden kann
    – zwei Probleme nennen, die bei der Sicherung auf Magnetbandkassetten bestehen und je eine Maßnahme dagegen
    – an einem Beispiel zeigen, wie die Lauflängencodierung arbeitet
    – aktivierte Volumenschattenkopie anhand eines englischen Textes erläutern
    – in einer Tabelle markieren, wie das Archiv-Bit einer Datei beeinflusst wird bei verschiedenen Aktionen
    – Sicherungsplan gegeben; welche Bänder werden zur Wiederherstellung benötigt

    FIAE:
    HS 1: UML und Programmierung (Pseudocode, PAP oder Struktogramm):
    – gegeben ist ein System, über das im Internet Ferienhäuser angeboten und vermietet werden sollen
    – UML-Anwendungsfalldiagramm erstellen (es ist gegeben, was das System ermöglichen soll)
    – eine Methode erstellen, welche Ferienhäuser ermittelt und zurück gibt, die übergebenen Kriterien entsprechen
    HS 2: UML:
    – Zustandsdiagramm erstellen: beschrieben sind die Zustände, die eine Verkaufsimmobilie einnehmen kann
    – die Beziehungen in einem Klassendiagramm sind beschrieben; es muss angegeben werden, welche Beziehnungsart vorliegt, wie diese gezeichnet wird und warum diese gewählt wurde
    HS 3: Datenbank-Modell:
    – aus einer Excel-Tabelle soll ein Datenbankmodell entwickelt werden mit Angabe der Spalten und PK und FK (7 Tabellen)
    HS 4: Programmierung (Pseudocode, PAP oder Struktogramm):
    – Funktion erstellen, die die Gesamtnebenkosten eines Hauses ermittelt; gegeben ist ein XML, das dafür ausgewertet werden muss und diverse Hilfsfunktionen
    HS 5: SQL:
    – gegeben sind 6 Tabellen, die in Beziehung stehen
    – 5 Selects erstellen mit gruppierenden Funktionen, HAVING, Unterselects etc.

    GA 2:

    HS 1: Cloud Computing allgemein:
    – zwei Eigenschaften von Cloud Computing
    – zwei Cloud-Anwendungen, die bereits im Privatbereich genutzt werden
    – Cloud Computing Software as a Service (SaaS) erklären und ein Beispiel nennen
    – drei Argumente gegen Cloud Computing
    – SLA anhand eines englischen Textes erklären
    – eine Frage zu einem englischen Text beantworten
    HS 2: Beratungsgespräch zu Cloud Computing vorbereiten:
    – zwei Vorteile von Cloud Computing durch Dienstleister gegenüber eigenem Betrieb
    – Abbildungen der Modelle Private Cloud, Public Cloud und Hybrid Cloud gegeben; zuordnen, was was ist
    – die drei genannten Modelle erläutern
    – drei Merkmale nennen, durch die sich ein SAN von einem NAS unterscheidet
    – Datensicherheit: Vertraulichkeit und Integrität erläutern
    – Gefahren beschreiben: Virus, SPAM, Brute-Force-Angriff, DDoS durch Botnetz
    HS 3: LAN Anschluss planen:
    – die beiden möglichen VPN-Modi mit IPSec nennen
    – vier Paketheader-Inhalte nennen, nach denen eine Paketfilter Firewall analysiert
    – vier Schutzfunktionen nennen, durch die sich eine Application Firewall von einer Stateful Inspection Firewall unterscheidet
    – einen englischen Text zu IPv6 übersetzen
    – eine gegebene IPv6-Adresse verkürzt darstellen (Regel auf Englisch gegeben)
    – eine IPv4 in eine IPv6 Adresse umwandeln (Umrechnung von dezimal auf hexadezimal)
    HS 4: Kostenvergleich, Online-Marketing:
    – anhand gegebener Daten die Kosten für eine Provider-Lösung und eine Inhouse-Lösung berechnen
    – zwei Vorteile von Online-Marketing gegenüber Offline-Marketing
    – zwei Vorteile einer Werbung in Printmedien gegenüber einer Online-Werbung
    – vier Onlinemarketing-Maßnahmen für eine Werbung für einen Onlineshop
    HS 5: Programmierung, UML:
    – ein Struktogramm für eine Methode erstellen, mit der die Nutzungsdauer von Cloud-Diensten überwacht werden kann
    – erläutern, warum bestimmte Variablen vom Typ int sein sollten
    – MiByte in KiByte umrechnen
    – UML-Anwendungsfalldiagramm zu Adresspflege erstellen (2 Akteure, 2 Use Cases)

    #128563
    Locodice
    Teilnehmer

    Hallo !

    Ist es möglich die Lösung zu veröffentlichen, oder gegebenenfalls per Mail zu senden? Fisi GH1 wäre besonders wichtig.

    Viele Grüße

    #128562
    Wolf2000
    Teilnehmer

    nach einigen Recherchen hier im Forum habe ich auch ein bisschen Angst um das Ergebnis meiner Prüfung und würde mich über die Lösungen sehr freuen, um vorab ein bisschen mehr Klarheit zu haben.
    ggf. auch per mail.

    MfG

    Wolf2000

    #128560
    Angela
    Moderator

    Die Lösungsvorschläge darf ich leider nicht weiter geben. Ich bitte da um Euer Verständnis. 😉

    In unserer IHK ist die Prüfung recht gut ausgefallen – durch alle Berufe. Ich denke also nicht, dass es Grund zur Panik gibt. 😉

    #128564
    nbneu
    Teilnehmer

    Ich habe mich heute mal interessenhalber in diesem Forum angemeldet um meine Erfahrungen zu Abschlußprüfung zu hinterlassen.

    Kurz zu mir,
    ich bin 47 Jahre und habe in 2012 meine Umschulung zum Fachinformatiker (Anwendungsentwicklung) mit gut abgeschlossen.

    den schriftlichen Bereich habe ich ingesamt mit der Note 3 abschießen können
    den mündlichen Bereich mit 98 Punkte Note 1

    Was den schriftlichen Teil betrifft habe ich mich bei der GA 1 gewundert das ich diese geschafft habe denn PAP oder Struktugramme sind nicht meine Welt aber scheinbar muß ich wohl die nötigen Punkte in Datenbanken erreicht haben.
    Somit ist mein Resume‘ die GA 1 FIAE ist sehr gut schaffbar wenn man in Datenbanken (Normalisierung nach Codd, erstellen von schriftlichen Datenbanken und Abfragen aus Datenbanken) fit ist.

    Für die GA 2 alle IT Berufe kann ich nur empfehlen sich im Bereich BWL entsprechende Kenntnisse und Fertigkeiten anzueignen.(somit hat man dann 40 % in der Tasche) Im allgemeinen werden in der GA2 aktuelle Themen abgefragt die in etwa seit 1-2 Jahren in der IT Anwendung finden (z.B. Cloud Computing IP V6 usw) somit hat man die nächsten 40 % in der Tasche.

    Also als zukünftiger Fachinformatiker immer schauen wie sich die IT entwickelt und was neu entwickelt.

    Über WISO denke ich brauch ich keine großen Worte verlieren, denn das gehört zum Grundwissen jedes Facharbeiters.

    Der mündliche Teil (Projektarbeit|Präsentation|Fachgespräch)

    Dieser Teil der Prüfung bietet die Möglichkeit eine mittelmäßiges Ergebnis der schriftlichen Prüfung zu verbessern.

    Das zu entwickelnde Projekt sollte zum einen durch den Ausbildungsbetrieb unterstützt werden aber auch im Interesse des Prüflings liegen.

    Die schriftliche Projektdokumentation ist Euer Aushängeschild für die mündliche Prüfung. Endsprechend solltet Ihr unbedingt auf die Formatvorgaben der IHK achten (Seitenaufteilung, Anhänge, Anlagen).
    Die IHK schreibt nicht vor wie das äußere Erscheinungsbild der Dokumentation aussehen soll.
    Ich kann hier nur die Aussage der Prüfungskommission wiedergeben als ich die mündliche angetreten habe.
    “ Oh nun kommt die sehr schöne Projektarbeit“ (Zitat der Prüfungskommission der IHK zu Rostock)

    Wie kam es dazu:

    1. die Projektdoku entsprach den Formvorgaben zu 100 %
    2. die Projektdoku habe ich in Hardcover binden lassen ( macht sehr viel aus) ich empfehle keinen Kunststoffordner!!!!
    3. die Projektdoku habe ich 3 mal von nicht Fachleuten lesen lassen (Rechtschreibung usw.)

    In der mündlichen Prüfung habe ich jedem Prüfer einen Ausdruck meiner Präsentation übergeben und 1 Stück Lübecker Marzipan ( mein Praxisbetrieb war in Lübeck 😀 ) kam gut an.

    Dann habe ich mein Projekt mit Begeisterung präsentiert. Ihr müsst dabei der Prüfungskommission vermitteln das Ihr hinter eurem Projekt steht. Bei der Präsentation sollte auch auf Schwierigkeiten während der Entwicklung eingegangen werden und die Lösung muß dargestellt werden. Dabei solltet Ihr nicht auf Probleme in der Programmierung des Login hinweisen (wird sehr gern von vielen genommen und langweilt die Prüfer).
    Besser ist es ein anderes Problem darzulegen, z.B. Es gab einen Fehler bei der Übergabe von Daten von einer Klasse in die andere auf Grund eines Fehlers im Quelltext.
    In der Präsentation sollte dann der fehlerhafte Quelltext dargestellt werden und im Anschluß die Lösung.
    Bitte achtet darauf das Ihr in der Präsentation Ausblicke für die Erweiterung der Software darstellt.
    Alle Quellen müssen angegeben werden.
    Zum Abschuß der Präsentation solltet Ihr auf der letzten Seite folgendes aufführen.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

    Maximal sollte die Präsentation ca. 20 Seiten haben!
    Wenn Ihr eine gute Präsentation ablegt fällt das anschließende Fachgespräch kurz, knapp und einfach aus ( bei mir 5 Minuten, 2 Fragen)

    So wenn Ihr noch weitere Fragen habe chattet mich an!

    PS. Ich bin nun als SAP – Consult tätig!

    #128565
    Josef
    Teilnehmer

    … mal ’ne Frage:

    Die Aufgabe lautete, man soll die Uploadzeit einer 3MB großen Datei berechnen, wenn die Uploadgeschwindigkeit 1Mbit/s beträgt.

    Die Lösung lautete: 25,2 Sekunden, weil
    (3*1024*1024*8)/(1000*1000) = 25,2

    Woher kommt die 8????

    Josef

    #128561
    Angela
    Moderator

    Umrechnung bit in Byte. 😉

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